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Decarboxylierung: Definition, Erklärung und Anleitung


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Essbare Produkte aus Cannabis werden immer populärer und die Edibles gelten in den USA als eine gesunde Alternative zum Rauchen. Hier ist besonders die lange Wirkdauer für den medizinischen Gebrauch hoch interessant. Der Haschkeks ist zum Beispiel unter deutschen Cannabisfreunden schon lange ein bekannter Begriff. Im Internet kursieren zahlreiche Rezepte, meist für Kakao, Brownies oder Haschbutter. Trotz dieser bekannten Tatsachen herrscht unter den Anwendern viel Unsicherheit in puncto zuverlässigem Kochen mit Cannabis. Manchmal funktioniert die Zubereitung eines solchen Gerichtes nicht wie man es sich gewünscht hat, wobei es entweder gar nicht wirkt oder die Partygesellschaft landet im Extremfall mit Vergiftungserscheinungen im Krankenhaus. Ab und zu kann man von solchen Fällen in der Tagespresse lesen. Bei anderen Anwendern hingegen wirkt es ganz schön zuverlässig.

Was ist eine Decarboxylierung?

Die Decarboxylierung wird als eine chemische Reaktion bezeichnet, die beim Kochen und Backen von Cannabis auftritt. Dabei wird eine Carboxyl-Säure-Gruppe von Pflanzenaufbau entfernt und verstärkt so die Wirkung des THCs. Die Carboxyl-Säure-Gruppe ist die Hauptursache, wieso man beim Essen von frischem Gras nicht so high wird. Für die psychoaktiven Pflanzeneigenschaften agiert es als ein Blocker. Hier hängt alles vom chemischen Aufbau ab, weshalb das Gras auch ausgehärtet und getrocknet wird, bevor es geraucht, gekocht, gebacken oder vaporisiert wird. Damit es aktiv werden kann, muss es erwärmt werden. Das Molekül von THC-A verändert sich beim Abbrennen der Carboxyl-Säure-Gruppe zu THC, die alle Eigenschaften des sogenannten „high werden“ hat.

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Wenn man aber die Wirkstoffeigenschaften versteht, wird das Backen und Kochen mit Cannabis eine Meistersache und ist leicht beherrschbar. Eine Decarboxylierung muss immer durchgeführt werden, wenn das THC berauschend wirken soll, weil das THC an sich in der Pflanze nicht wirksam ist. Dieses THC wird THC-A (A für Säure = Acid) genannt und hat eine saure Carboxylgruppe. Dabei ist es egal, wie hochprozentig und potent eine Pflanze ist, denn wenn das THC nicht wirkt, muss es zuerst die Carboxylgruppe verlieren und dieser Prozess ist unter dem Begriff Decarboxylierung bekannt. Decarboxylierung ist ein ganz natürlicher Zerfallsprozess, der ganz massiv durch Erhitzen beschleunigt wird. Beim Rauchen eines Joints wird das Cannabis gleichzeitig decarboxyliert, da beim Rauchen Temperaturen zwischen 400 und 800 °C entstehen. Hier kann man auch von einer Aktivierung sprechen, wobei gilt: Das THC wird schneller aktiviert, je höher die Temperatur ist.

Was bedeutet die Aktivierung für Speisen?

Die Aktivierung soll für Speisen bei eher niedrigeren Temperaturen erfolgen, da der Wirkstoff ab etwa 160 °C verdampft und verloren geht. Bei Back- und Kochtemperaturen, die zwischen 100 bis 140 °C liegen, dauert die vollständige Aktivierung gute 40 bis 60 min. Dies ist die bekannte Unberechenbarkeit von Haschischgebäck, wenn man vor dem Backen das Cannabis nicht in einem speziellen Schritt aktiviert. Dann wäre kleineres Gebäck, wie Muffins oder Kekse nicht lang genug im Ofen, während bei gleicher Wirkstoffmenge ein länger durchgebackener Kuchen sehr viel stärker wirken würde.

Wie decarboxyliert man das Cannabis?

Wenn man mit Cannabis backen will, ist der effektivste Weg das Gras so zu zerkleinern, dass es formbar ist, um auf einer Oberfläche gleichmäßig glatt gestrichen zu werden. Hierbei sollte man etwas Backpapier besorgen und es anschließend auf ein Backblech tun. Danach schüttet man das zerkleinerte Grass darauf und verteilt es gleichmäßig auf dem Backpapier. Dabei muss der Backofen auf 110 °C vorgeheizt werden. Das Backen sollte 60 min in Anspruch nehmen, was anscheinend der akzeptierte Standard ist. Dennoch kann man selber wählen, ob man die Hitze erhöht, um die Backzeit zu verkürzen. Der beste Weg den Wirkstoffgehalt zu erhöhen ist aber das etwas längere Backen mit niedriger Temperatur.

Was sind die optimalen Decarboxylierungsbedingungen?

Bereits in den achtziger Jahren stellte Dr. Rudolf Brenneisen an der Universität Bern fest, dass eine vollständige Decarboxylierung bei einer 5-minütigen THC-Erhitzung auf 190 °C stattfindet. Dabei entstehen keine relevanten CBN-Mengen. Im Jahr 2013 wurde zur Decarboxylierung von THC und CBD mit Anwendung von Vaporizern (Verdampfern) eine Studie vorgestellt. Vier verschiedene Vaporizer wurden bei einer Temperatur von 210 °C getestet. Diese Vaporizer brachten sowohl CBDA als auch THCA fast vollständig zur Decarboxylierung, und zwar beide Substanzen innerhalb weniger Sekunden zu mehr als 98 %.

Aufschluss über optimale Bedingungen für eine Decarboxylierung geben auch Patente der britischen Firma GW Pharmaceuticals. Sie beziehen sich auf eine längere Erhitzung und auf niedrigere Temperaturen. Mit diesem Prozess sollen in ihre phenolische Form 95 % der sauren Cannabionide umgewandelt werden. Gleichzeitig wird der Abbau von CBN und THC auf maximal 10 % begrenzt. Nach diesem Schritt sollte vorzugsweise die Decarboxylierung in zwei Schritten durchgeführt werden. Im ersten Schritt wird für einen relativ kurzen Zeitraum das Pflanzenmaterial auf eine erste Temperatur erhitzt. So wird das Restwasser zum Verdampfen gebracht und eine einheitliche Erhitzung des Pflanzenmaterials ermöglicht. Das Pflanzenmaterial wird im zweiten Schritt für einen längeren Zeitraum erhitzt.

Der erste Schritt soll vorzugsweise bei einer Temperatur von 100 °C bis 110 °C über einen Zeitraum von 10 bis 20 min zur Umwandlung von THC-A in THC durchgeführt werden. Das Pflanzenmaterial soll im zweiten Schritt auf 100 °C bis 110 °C für etwa 60 min erhitzt werden. Auch viele Terpene bleiben bei diesen Temperaturen erhalten. Diese sind für den Geschmack und den Geruch sowie einige pharmakologische Cannabiseffekte verantwortlich.

Welche Arten der Einnahme bzw. Zubereitungsformen sind optimal?

Es ist nicht unbedingt erforderlich, für die Zeiträume der Erhitzung und die Temperaturen optimale Bedingungen zu erfüllen, aber es gibt sowohl gute als auch weniger gute Zubereitungsformen. Laut Untersuchungen an der Universität Leiden führt eine Erhitzung auf 100 °C von 5 bis 10 min nur zu einer unvollständigen Decarboxylierung. Solche Bedingungen sind nur für die Zubereitung eines Tees aus Cannabis gut. Das Pflanzenmaterial sollte bei 100 °C für einen Zeitraum von 60 bis 120 min erhitzt werden, was zum Beispiel bei der Produktion eines Cannabis-Olivenölextrakts gut einsetzbar ist. Hierbei können in etwas Olivenöl oder auch ein anderes Öl einige Gramm Cannabisblüten gegeben werden. Danach wird diese Mischung für ein bis zwei Stunden in einem kochenden Wasserbad erhitzt. Die Terpene und Cannabionide gelangen in das Öl und dabei wird gleichzeitig auch die Decarboxylierung durchgeführt. Eine Decarboxylierung gelingt bei Cannabisblättern und Cannabisblüten auch in einer Pfanne mit Fett oder im Backofen. Dabei sollten die Temperaturen idealerweise unter 150 °C liegen.

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